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Januar 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit für Rück- und Ausblicke. "Ein Blick sollte dabei auf jeden Fall den persönlichen Finanzen gelten", sagt Dr. Ulrich Stephan, Global Chief Investment Officer Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank.

In einer Umfrage der Deutschen Bank äußerten Privatanleger sich optimistisch für die Aktienmärkte. Mehr als drei Viertel der Befragten sollen in den nächsten drei Monaten mit steigenden Kursen rechnen, 44 Prozent glaubten, dass 2011 besser wird als 2010. Mit der Entwicklung ihres eigenen Depots seien 35 Prozent der Anleger jedoch unzufrieden gewesen. "In 2010 hat der Wunsch nach Sicherheit Rendite gekostet. Der Börsenaufschwung scheint an vielen Privatanlegern vorbeigegangen zu sein", so Ulrich Stephan. Für 2011 erwarten die fünf Wirtschaftsweisen einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,2 Prozent. Die Inflation hingegen werde nach Ansicht des Sachverständigenrats praktisch ausbleiben: für 2011 werden 1,4 Prozent erwartet, was die Zinsen niedrig halten werde.

"Wirtschaftswachstum und niedrige Zinsen sind Treiber für den Aktienmarkt. Der DAX kann auf über 7.500 Punkte steigen, aber die Kurse können schwanken", glaubt Ulrich Stephan. Daher müsse jeder Anleger im Strategiegespräch mit einem Berater festlegen, wie viel Sicherheit er braucht und wie viel Risiko er vertragen kann. Laut der Umfrage halten neun von zehn Anlegern eine professionelle Anlageberatung grundsätzlich für wichtig und befürworten einen regelmäßigen Depot-Check. Dabei soll das Portfolio auf Anlageziel und -horizont sowie die individuelle Risikoneigung und Investmenterfahrung abgestimmt werden.